Tierphysiotherapie für Hunde und Pferde

Die Physiotherapie beschäftigt sich im Allgemeinen mit der Anregung oder der gezielten Behandlung gestörter Funktionen.

Sie kümmert sich in erster Linie um den Bewegungsapperat von Mensch und Tier, also um Knochen, Gelenke, Muskeln und Gewebe.

Die Physiotherapie hilft bei der Wiederherstellung der Funktion oder die Vorbeugung weiterer Schäden (z.B. bei Fehlstellungen der Gelenke, fehlerhafter Belastung durch falsche Körperhaltung etc.).

Da in einem Organismus alles zusammenwirkt und nichts isoliert zu betrachten ist, hat die Physiotherapie natürlich auch Einfluß auf andere Körperfunktionen wie Gewebe, Kreislauf-, Nerven- oder Lymphsystem. 



Seit einigen Jahren findet in der Veterinärsmedizin die Physiotherapie zunehmend Anwendung. In den USA, den Niederlanden und in England ist die Physiotherapie schon weit verbreitet und als erfolgsversprechende Therapie anerkannt.  

Genau wie wir Menschen leiden auch Tiere immer häufiger an Verkrampfungen der Muskulatur durch Fehl- oder Überbelastungen, unter angeborenen oder erworbenen Schäden an den Knochen oder Gelenken (z.B. nach Unfall).

Dadurch entstehen Folgeerscheinungen wie Arthrosen, Rückenprobleme und Dysplasien (z.B. Fehlstellung des Hüftgelenk). 

Die Hunde lassen sich ihre Schmerzen nicht gleich anmerken und verfallen in eine Schonhaltung, um die Schmerzen zu kompensieren.

Durch diese falsche Haltung kommt es zu Überbelastungen, die schnell zu Problemen an den noch gesunden Knochen, Gelenken und Muskeln führen können.  

Der Hauptschwerpunkt der Tierphysiotherapie liegt deshalb vorrangig in der Schmerzlinderung, im Muskelaufbau, im Erhalt bzw. Wiedererlangen der Gelenkbeweglichkeit und das Bewusstmachen von gesunden Bewegungsabläufen.